CO2, Fossile Ressourcen, das Klima und verschiedene "Klima-Lügen"

Wie klima-relevant ist unser CO2-Ausstoß?

Ich habe, wie ich weiter unten ausführe, die letzten Tage ein paar Nachforschungen zu dem Thema gemacht und ich kam zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zwischen menschlich verursachtem CO2-Ausstoß und einer möglichen Erwärmung der Erdoberfläche zumindest in Wikipedia plausibel erklärt wird und dass fast alles, was in der letzten Zeit von "Klima-Skeptikern", aber auch vielfach von "Klima-Gläubigen" an vermeintlichen Beweisen vorgebracht wurde hingegen für mich als Beleg einer These nicht brauchbar war.
Kurz: Aus meiner Sicht konnte bislang noch niemand plausibel begründen, warum wenigstens die These der CO2-verursachten Erwärmung der Erdoberfläche eine unsinnige Annahme sein sollte.

Gleichwohl kann ich sehr wohl gute Gründe erkennen, aus denen einige der so genannten "Klima-Skeptiker" sich gegen diverse Maßnahmen und Vorstöße von Regierungen oder Organisationen zur Wehr setzen, welche mit dem so genannten Klimawandel begründet werden sollen. Auch dazu mehr weiter unten.

In der "Klima-Frage" ist somit eine Spaltung der Menschen, unter anderem in Deutschland, zu erkennen.
Ist diese Spaltung gewollt? Welche Interessen könnten hinter einer derartigen Spaltung stehen?

Welche Interessengruppen und welche Agenda stärken wir, wenn wir die Warnung vor dem menschgemachten Klimawandel mit unserer Kraft unterstützen?
Welche Interessengruppen und welche Agenda stärken wir, wenn wir die Warnung vor dem menschgemachten Klimawandel mit unserer Kraft als abzulehnende Falschinformation oder Lüge erklären?
Gäbe es noch eine weitere Aussage, eine Haltung oder Meinung, die wir mit unserer Kraft unterstützen könnten und die im Interesse der Menschheit und des Lebens auf dieser Erde wäre?

Gibt es möglicherweise noch wichtigere Fragen und Probleme in diesem Zusammenhang, als den Klimawandel?

Ich weiß, diese Frage klingt für Anhänger des menschgemachten Klima-Wandels sehr provokativ, denn die bekannten Prognosen für das Weltklima hören sich sehr beängstigend an. Ich will diese Befürchtungen an dieser Stelle auch nicht klein reden. Aber folgen Sie mir bitte noch ein Wenig und sie werden sehen, wovon ich spreche.
Möglicherweise finden wir plötzlich mehr Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Lagern, als Sie vorerst vermuten würden. Möglicherweise finden wir Themen, die dringend anzugehen wären und die dann - welch Wunder - auch eine Reduktion des CO2-Ausstoßes zur Folge hätten.

Welche Wichtigkeit hat die Einsparung von fossilen Rohstoffen für unseren Planeten?
(was nebenbei mit der Reduktion des CO2-Ausstoßes nahezu identisch wäre)

Im Jahre 2006 hat die Erde vermutlich unwiederbringlich die maximale Förderung konventionellen Erdöls erlebt. Seither sinkt die Fördermenge für konventionelles Erdöl kontinuierlich und der Rückgang der Fördermengen für konventionelles Erdöl wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich massiv beschleunigen. Informationen hierzu bei aspo-deutschland.de . ASPO hatte den Zeitpunkt dieses Peaks mit wenigen Jahren Genauigkeit bereits Jahrzehnte zuvor prognostiziert. Wer an dieser Aussage zweifelt, der möge sich bewusst machen, dass seit ungefähr diesem Zeitpunkt die so genannten nicht konventionellen Fördermethoden für Öl und zunehmend auch für Gas relevante Mengen an Erdöl und Erdgas liefern. Die Förderkosten für Fracking-Öl, für Tiefseebohrungen und für Öl aus Sand sind dabei um ein vielfaches höher, als die für konventionelles Öl, welches beim Bohren in die entsprechenden Felder ohne weitere Mühen aus der Erde quillt. Wer würde diese Fördermethoden bemühen, wenn Öl auch bei einem Bruchteil der Kosten aus alten Quellen zu haben wäre? Auch die USA waren vor dem lokalen Peak in den 70er Jahren weltweit führend in der Produktion von Erdöl und es wären im Wesentlichen die selben "Dallas"-Größen, die sie nutzen könnten, wenn wie manche behaupten, das Öl sich von selbst in den Feldern nachbilden würde.
Nach Einschätzung von ASPO ist jedoch das Potential der nicht konventionellen Erdölquellen bei weitem nicht so groß, wie das der konventionellen Quellen. Es ist daher davon auszugehen, dass uns in wenigen Jahren bis Jahrzehnten ein massiver Versorgungsengpass bevorsteht.

Aber die wirtschaftlichen Probleme der nicht konventionellen Erdölförderung sind eher das kleinere Übel. Die Umweltschäden, die die nicht konventionellen Fördermethoden erzeugen, bringen enorme Schäden für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen mit sich. Beim Fracking ist davon auszugehen, dass ganze Landstriche nur für wenige Jahre Erdöl liefern, dass diese Regionen aber auf viele Jahrzehnte hinaus durch die verwendeten Chemikalien und durch die frei werdenden Ölvorkommen verseucht sein werden. Die Gefahren von Tiefseebohrungen wurden am 20. April 2010 durch den Unfall der Deep Water Horizon der Weltöffentlichkeit bewusst. Öl aus Sand erfordert zusätzlich einen erheblichen Energieaufwand zur Extraktion des Öls in Form von Erdgas. Hinzu kommen riesige Flächen verwüsteter Landschaften in Folge des Abbaus der Sande, welche ein vielfaches Volumen des letztendlich geernteten Öls haben und hinzu kommen Vergiftungen der Umwelt durch die Extraktion des Öls aus dem Sand. Zwar ist das theoretische Potential von Öl aus Sand gigantisch, fast so groß wie die gesamten konventionellen Ölvorkommen. Jedoch werden mit zunehmender Förderung die Öl-Anteile im Sand geringer, bis sich die Förderung energetisch nicht mehr amortisieren können wird. Somit werden die größten Vorkommen nicht nutzbar sein.

Und dann wäre da noch die Energiegewinnung aus Pflanzen, welche zu Hungersnot und ebenfalls zu ökologischen Katastrophen führen. Würden alle Agrarflächen der Erde rechnerisch zur Gewinnung von Rapsöl genutzt, könnten wir keine 25% des weltweiten Energiebedarfs decken, aber wir hätten nichts mehr zu essen. Freilich können wir auch alle Regenwälder der Erde zur Palmölgewinnung nutzen. Dann ist der Konflikt mit der Ernte von Lebensmitteln nicht so unmittelbar gegeben und die Hektarerträge wären höher. Dafür wären die Flächen nach wenigen Jahren oder maximal zwei Jahrzehnten durch Dünger und Gift so verseucht und ausgezehrt, dass auf diesen Flächen nichts mehr wachsen würde, weder Ölpalmen, noch Regenwald.

Müssen wir jetzt noch über CO2 und die Klima-Frage sprechen, um die Dringlichkeit der Einsparung von fossilen Ressourcen gegenüber einem so genannten "Klima-Skeptiker" zu begründen?

Welche Agenda wird durch "Klima-Skeptiker" nebenbei noch gestärkt?

Es gibt weite Kreise in unterschiedlichsten Gruppierungen nicht nur in den konservativen Parteien, sondern beispielsweise in Teilen der AfD, der Europäischen Arbeiterpartei oder aber in Kreisen um Präsident Trump, die das Paradigma des ungebremsten Wirtschaftswachstums und der Hochtechnologie beispielsweise in der Mobilität für ein übergeordnetes Ziel erachten. Diese Kreise ignorieren schlicht die Grenzen auf unserem kleinen Planeten Erde. Sie negieren die Umweltfolgen ebenso wie die Begrenztheit der Ressourcen. Diese Gruppierungen sind es häufig, die auf die Informationen streuen, welche auf vermeintlich unendliches Vorhandensein von Erdöl hinweisen.
Wer also mit aller Energie verbreitet, es gäbe keine klimatischen Folgen durch fortgesetzte Freisetzung von menschgemachtem CO2, der macht sich somit auch zum Fürsprecher ungebremster Verbrennung fossiler Rohstoffe mit den entsprechenden ökologischen Folgen und er macht sich zum Fürsprecher besagter Kreise.
Auch wer wie ich in der AfD kein (im Vergleich zu anderen Parteien) herausragendes Feindbild sieht und sich nicht zu schade ist, auch mit einem AfD-Anhänger ein paar konstruktive Worte zu sprechen, auch wer anders als ich, AfD-Anhänger oder Anhänger der EAP oder von Trump ist, mag sich fragen, ob auch er eine ungebremste Steigerung der Produktion von Gütern befürwortet und durch diese Agenda stärken will. Die Verharmlosung von CO2-Emissionen geht faktisch Hand in Hand einher mit der Verharmlosung unseres grenzenlosen Verbrauchs an fossilen Ressourcen und in der Folge auch mit anderen Ressourcen.

Ich persönlich vermeide daher inzwischen jegliche Diskssion über die Relevanz des menschgemachten CO2-Ausstoßes für unser Klima. Aus Sicht von "Klima-Gläubigen" gibt es Argumente für eine Reduktion des CO2-Ausstoßes (und damit für eine Reduktion des Verbrauchs fossiler Ressourcen), die schwerer widerlegbar sind, als die Klima-Frage und die auch einem "Neu-Rechten" leichter einleuchten können, als die intransparente klimatische Diskussion. Wer die oben genannten Argumente ignoriert, der hat somit naheliegender Weise kein ernstes Interesse am Wohlergehen unserer Umwelt, womit sich weitere Diskussionen erübrigen, weil dies eine Frage der individuell gehegten Grundwerte ist.
Aus Sicht eines "Klima-Skeptikers" ist es fraglich, ob es sinnvoll ist, die Agenda zu stärken, die hinter der vermeintlichen Unschädlichkeit von CO2 für das Klima noch steht. Dabei haben "Klimka-Skeptiker durchaus eine Reihe von ernst zu nehmenden Befürchtungen und Kritikpunkten, die sie zu ihrer Haltung bewegen, wie ich in vielen Gesprächen erfahren durfte. Aber diese Befürchtungen können auch direkt angesprochen werden und sie sind die entsprechende Diskussion auch wert.

Gibt es echte Klima-Lügen um das Thema "CO2", welche offenzulegen bedeutsam wäre?

  • Die erste Klima-Lüge besteht darin, dass die Think-Tanks und Machtkreise, die das CO2-Problem zum Top-Problem erhoben haben und die jede Menge Organisationen und freiwillige Menschen dazu animieren, sich gegen den Klimawandel zu engagieren, es eigentlich selbst in der Hand hätte, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Es lässt sich leicht aufzeigen, dass die großen Warner-Organisationen wie Greenpeace und WWF mit der Machtelite eng verbunden sind.
    Jeder Mensch, der sich für etwas engagieren will und der hierbei nicht alleine für sich selbst spricht, sondern seine Kraft innerhalb einer Bewegung oder Organisation einbringt, der sollte sich fragen, wem seine Kraft hierbei nutzt und welche weiteren Interessen diese Menschen oder Gruppen verfolgen.
    Wenn zu erkennen ist, dass eine Gruppierung gleichzeitig ein Verbrechen begeht und gleichzeitig um Ihre Unterstützung bei der Verhinderung zur Fortsetzung dieses Verbrechens einwirbt, dann steht die Frage im Raum, ob ihre Kraft innerhalb dieser Bewegung dazu dienen kann, diese Verbrechen tatsächlich zu verhindern.
    Es gibt verschiedene Erklärungsmodelle dafür, wie solche Interessengruppen Ihre Kraft umleiten und für sich verwenden können.
    Ein Modell nimmt an, dass ganz allgemein die Kraft der Aktivisten auf die Anführer einer Bewegung übergeht.
    Ein weiteres Modell geht davon aus, dass Aktionen einfach so gestaltet werden, dass sie die Aktivisten Energie kosten, die ihnen an anderer Stelle fehlt.
    Ein drittes Modell geht davon aus, dass die Kraft der Aktivisten, die den Anführern entgegen gebracht wird, gleichzeitig eine Legitimation für deren Tun darstellt, so das das Engagement dadurch entwertet wird, dass es von den gleichen Akteuren angeführt wird, welche auf der anderen Seite die zum Schein bekämpften Verbrechen begehen.
    Ich kann Ihnen nicht erklären, was hier wirklich vor sich geht. Es ist auch zu berücksichtigen, dass die mächtigen Kreise gemäß Selbstdarstellung mit spirituellen Techniken arbeiten (also unter Umständen mit Magie und ähnlichem), so dass es empfohlen wäre, sich keiner mächtigen Organisation anzuschließen, um sich für diese Erde zu engagieren.
    Unabhängig von diesen Modellen sollte jedoch in jedem Fall klar sein, dass eine Organisation, die von Verbrechern unterwandert wird, vermutlich nicht in der Lage sein wird, ihre Teilnehmer umfassend und ehrlich zu informieren und sie wird auch nicht in der Lage sein, wirklich schlagkräftige Aktionen umzusetzen.
     
  • Die zweite Klima-Lüge besteht darin, dass die vorgeschlagenen Lösungskonzepte selten geeignet sind, den CO2-Ausstoß zu vermindern.
    Wird beispielsweise von einem Elektrizitätskonzern gefordert, er solle keine neuen Kohlekraftwerke bauen, dann wird ignoriert, dass die Elektrizitätskonzerne in ihrer Gesamtheit exakt so viel Strom produzieren, wie die Verbraucher im gesamten zusammenhängenden Stromnetz verbrauchen. Würden sie das nicht tun, würde das Stromnetz zusammenbrechen - und diese Konsequenz wird vermutlich auch von Klima-Aktivisten nicht gewünscht. Hierbei ist anzunehmen, dass sowohl Solarkraftwerke, als auch Windkraftwerke und Kernkraftwerke immer ihre maximal mögliche Leistung einbringen, von wenigen kurzzeitigen Situationen abgesehen, weil weder Sonne oder Wind, aber auch Uran überhaupt etwas oder auch nur annähernd so viel kosten, wie Kohle. Das heißt, dass die Menge an produziertem Kohlekraftstrom einfach zu berechnen ist als Differenz zwischen dem gesamten Stromverbrauch und der maximal möglichen Produktionsmenge an Solar-, Wind- und Kernkraftstrom. Ein Elektrizitätskonzern hat somit keine Wahlfreiheit, weniger Kohlestrom zu produzieren, ohne die Stabilität des Netzes zu gefährden.
    Um also Kohlekraft-bedingtes CO2 zu sparen, wäre also die Verringerung des Stromverbrauchs insgesamt und der Zubau von Solarkraftwerken die einzige geeignete Lösung. Ob die gesteigerte Nutzung von Gaskraftwerken wünschenswert wäre, ist nicht alleine wegen der höheren Gaspreise fraglich. Da Gas ähnlich wie Erdöl relativ bald verknappt wird, würde ein gesteigerter Gas-Verbrauch eine erhöhte Produktion von Fracking-Gas zur Folge haben, für die Umwelt definitiv nicht wünschenswert. Ich nehme auch an, dass die wenigsten Leser an einem Zubau von Kernenergie Interesse haben.
    Jede Veränderung des Stromverbrauchs ebenso wie jede Veränderung in der Produktion von nachhaltigerem Strom beeinflusst also direkt den Bedarf und somit die Produktion an CO2-verursachendem Kohlestrom. Vor diesem Hintergrund ist die Befürwortung von Elektroautos besonders fraglich. So betrachtet müsste man neu in Betrieb genommenen Elektroautos einen CO2-Bedarf gemäß Verwendung von 100% Kohlestrom in Rechnung stellen, wenn nicht im Zuge der Inbetriebnahme dieser Elektroautos gleichzeitig und vom Käufer finanziert die entsprechende Menge von Solarkraftwerken in Betrieb genommen würde. Natürlich könnte auch eine Regierung wenigstens in gleichem Maße den Zubau von Solarkraftwerken fördern, jedoch ist beispielsweise in Deutschland in den letzten Jahren regierungsseitig das Gegenteil geschehen. Wird ein Elektroauto mit Kohlestrom betrieben, ist der CO2-Ausstoß erheblich höher, als der von verbrennungsmotorisch betriebenen PKW.
    Wer also ein ernstes Interesse an der Verringerung des CO2-Ausstoßes hat, der könnte sich für sparsamere PKW stark machen, für eine erneute Einführung der 3-Liter-Autos (whokilledthe3litercar.de). Eine herausragende Wirkung zur Reduktion des CO2-Ausstoßes hätte die Förderung von so genannten Passiv-Häusern, die weniger als ein Viertel der heute üblichen Häuser an Heizenergie benötigt (domussuavis.de/faq.htm; domussuavis.de/passiv.htm. Er könnte sich für dauerhaft nutzbare Produkte und gegen Wegwerf-Konsum einsetzen. Die soeben genannten Themen werden aber im Zusammenhang mit der CO2-Frage nur selten beleuchtet. Damit wären wir wieder beim ersten Punkt, dass die ganze CO2-"Hysterie" offenbar von den selben Interessengruppen organisiert wird, die auch am Verkauf ihrer Wegwerfprodukte und am Verkauf der fossilen Energieträger profitieren bzw. die weiterhin unsere Abhängigkeit von diesen schwindenden Ressourcen aufrecht erhalten wollen.
    Ich habe zu diesen Themen schon vor Jahren auf meiner Seite energiechance.de einige Hinweise gegeben. Ich habe mein Leben lang aktiv Vorschläge für verbesserte Energieeffizienz in verschiedenen Lebensbereichen eingebracht und ich habe erlebt, dass mir hierbei massiver Gegenwind von genau den gleichen Kreisen entgegen weht, die heute die Klima-Frage in fragwürdiger Weise zum Top-Thema machen.
     
  • Verschiedentlich kursieren bereits heute Lösungsvorschläge mit diktatorischem Charakter. Diese Ansätze kamen glücklicherweise bislang nicht allzuweit, weil die Menschen weltweit doch ein Minimum an Sensibilität gezeigt haben. Überspitzt ausgedrückt droht uns die Besteuerung der Atemluft, während Flugverkehr, Schiffsverkehr, Turbo-Liberalismus mit zig tausenden Transportkilometern für jedes Produkt ungehindert forciert werden. Dahinter steckt auch die Methode der Reichen und Mächtigen, das Schuldbewusstsein für auch von ihnen zu verantwortenden Umweltschädigungen bei den einfachen Menschen einzupflanzen, um in der Folge dieses Schuldbewusstseins Grundrechte zu schleifen. Ein Beispiel für diese Tendenzen sind Äußerungen Angela Merkels, ab 2037 dürften Autofahrer ihre Autos nicht mehr selbst fahren, was natürlich die logische Fortsetzung der Agenda der selbst fahrenden Autos wäre. Ein weiteres Beispiel sind die tatsächlich bereits umgesetzten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, die in diesem Fall eben nicht mit Klima zutun haben, aber mit einem Schadstoff (Stickstoffdioxyd), für dessen Schädlichkeit in den betreffenden Konzentrationen zuvor keinerlei Beleg erbracht worden war.
    Die gelegentlich vorgebrachte Forderung eines Verbots für Verbrennungsmotorisch betriebene PKW ist jedoch ein konkret drohendes Beispiel, besonders vor dem Hintergrund, dass gemäß allgemein verfügbarer Informationen Elektroautos keinen ökologischen Vorteil gegenüber herkömmlichen PKW haben.
     

In sozialen Netzen werden diese Themen bereits hitzig diskutiert. Freilich wäre es zur Abwendung dieser Tendenzen "hilfreich", wenn sich die ganze Klima-Debatte als Betrug oder Irrtum heraus stellen würde. Nur, so schön viele im Netz angebotenen Argumente diesen Kritikern erscheinen mögen - bei "Klima-Gläubigen" verfangen diese Argumente mit einiger Berechtigung leider nicht. Und wie ebenfalls bereits gesagt, stärken "Klima-Skeptiker", die mit ihrer Haltung indirekt die Bedenkenlosigkeit des Konsums fossiler Ressourcen kund tun, die Position von Befürwortern ungebremster Industrialisierung, fortgesetzter Steigerung der Wirtschaftlichen und materiellen Umsätze und damit auch der Versklavung entfernt lebender Menschen und auch unsere eigene Versklavung.

Ist es nicht möglich, die CO2-Klima-Frage einfach offen zu lassen?
Könnten wir (Menschen, die ein Interesse an unserer Umwelt haben) nicht statt dessen die Notwendigkeit zur Einsparung fossiler Ressourcen einfordern (und freilich auch durch eigenes Handeln unterstützen)? Und könnte es unter Menschen, die unsere Erde und den bescheidenen Rest unserer Freiheit lieben, nicht einen Konsens geben, dass wir uns diktatorische Maßnahmen nicht gefallen lassen, welche mit dem Vorwand des Umweltschutzes eingeführt werden sollen?

Ist die Menschheit überhaupt für die Steigerung des CO2-Gehalts der Atmosphäre (mit) verantwortlich?

Wie bereits eingangs angekündigt stelle ich Ihnen hier noch eine kurze und einfache Rechnung vor, die aufzeigt, in welcher Weise die menschgemachten CO2-Emissionen zum gesamten CO2-Gehalt der Erdatmosphäre beigetragen haben könnten. Diese Berechnung berücksichtigt freilich nicht, wie viel CO2 unsere Meere in der Zwischenzeit aufgenommen haben und inwieweit seit Beginn der Industrialisierung die Biosphäre CO2 eingelagert (und damit der Atmosphäre entzogen) haben.
Die gemäß dieser Berechnung in der Zeit der Industrialisierung insgesamt emittierte Menge an CO2 würde somit rein rechnerisch fast die Hälfte (48%) des heute insgesamt in der Luft enthaltenen CO2 ausmachen. Da die Zeit fortgeschritten ist und da ich die Zeiten vor 1950 bzw. 1960 nicht berücksichtigt habe, mag der Anteil tatächlich über 50% ausmachen. Der Anteil des menschgemachten CO2 an der Atmosphäre würde gemäß dieser Rechnung 193 ppm ausmachen. Nach offiziellen Angaben hätte sich seit Beginn der Industrialisierung der CO2-Gehalt von rund 300 ppm auf heute ungefähr 400 ppm erhöht. Ein großer Teil des menschgemachten CO2 wäre somit ohnehin von den Meeren und der Biosphäre gespeichert worden.
Bislang haben wir knapp 50% der insgesamt wahrscheinlich wirtschaftlich förderbaren Reserven der fossilen Ressourcen verbrannt. In erster Näherung wäre somit damit zu rechnen, dass wir wenig mehr als weitere 200 ppm in die Atmosphäre emittieren könnten, bis unsere Ressourcen erschöpft wären. Für Öl uns Gas mag dies so ungefähr zutreffen. Bei der Kohle hingegen ist die Menge der insgesamt in der Erdkruste lagernden Kohlevorkommen um ein vielfaches größer, als die Menge der angeblich wirtschaftlich förderbaren Vorräte. Daher ist zu befürchten, dass insbesondere bei der Kohle die wirtschaftlich zu fördernde Menge neu berechnet werden könnte, sobald Energieenpässe einträten und somit für Kohle auch höhere Preise möglich wären. Die Umweltschäden bei der Förderung würden sich hiermit vermutlich ähnlich wie der Preis negativ entwickeln.
 
CO2
 
Zur Berechnung des menschgemachten CO2-Anteils habe ich schlicht die Gesamtmasse der Erdatmosphäre berechnet, in dem ich den auf jedem Quadratmeter lastenden Druck von 10 Tonnen mit der Erdoberfläche von 510 Mio. Quadratkilometern multipliziert habe. Die gesamte Luftmenge mag geringfügig größer sein, weil der mittlere Durchmesser unserer Atmosphäre größer als der Durchmesser der Erdoberfläche ist, der Fehler liegt jedoch sicher unter 1%. Die Zahlen für die bislang verbrauchten Vorräte an fossilen Ressourcen habe ich an verschiedenen Stellen im Netz gefunden. Die Berechnung ist hinter der Grafik verlinkt. Es ist eine OpenOffice-Tabelle, in der auch die Quellen hinterlegt sind. Sollte jemand Fehler in der Berechnung finden, freue ich mich über einen entsprechenden Hinweis.

Die Rechnung mag Ungenauigkeiten enthalten, die Größenordnung jedoch wird anschaulich dargestellt. Sollte ich mich nicht grundlegend verrechnet haben, kann aus meiner Sicht jetzt niemand mehr behaupten, der Mensch hätte nicht entscheidend zum heutigen CO2-Gehalt der Atmosphäre beigetragen.

Hat das CO2 in der Atmosphäre überhaupt etwas mit unserem Verbrauch fossiler Rohstoffe zutun?

Viele "Klima-Skeptiker" stellen in Frage, ob CO2 überhaupt einen Einfluss auf unser Klima haben könnte. Ich habe mir hierzu bereits Stunden vermeintlicher Video-Beweise im Netz für eine der beiden Sichtweisen angesehen, ohne eine für mich befriedigende Antwort gekommen zu sein. Bis ich anlässlich meiner eigenen Rechnungen auf die "blöde" Idee kam, unter Wikipedia nachzulesen (de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt).
Nein, einen Beweis habe ich auch nicht gefunden. Ich habe auch nicht alles verstanden. Aber das wesentliche habe ich hoffentlich mit meinem physialischen Maschinenbauer-Spazenhirn verstanden und ich habe gefunden, wonach ich gesucht hatte: Wikipedia lieferte eine plausibles Modell für einen CO2-bedingten Klimawandel. Die entscheidende Information, die ich auch zuvor bereits gesucht hatte, liefert diese Grafik (//de.wikipedia.org/wiki/Datei:Atmospheric_Transmission_de.png):
 

 
Ich habe den entscheidenden Punkt pink eingekreist. Die Grafik erklärt, wie die auf dem bild rot dargestellten sichtbaren kurzwelligen Lichtwellen der Sonne die Atmosphäre fast ungehindert passieren, wohingegen die Erde, weil sie um den Faktor 20 kälter ist (absolute Temperatur in Kelvin), als die Sonnenoberfläche mit um den faktor 20 größerer Wellenlänge die Wärme wieder ins All ausstrahlt (blau dargestellte Frequenzbereiche). In diesem Bereich der Wärmeabstrahlung hat nun CO2 einen kleinen (pink eingekreisten) Frequenzbereich, in dem es keine oder nur wenig Strahlung durchlässt. Somit würde CO2 tatsächlich die Wärme in der Atmosphäre fest halten und zur Erderwärmung beitragen. Und da ist es auch kein Argument, dass CO2 nur mit 400 ppm (Parts per Million) in der Atmosphäre vertreten ist. Wenn ich 400 ppm von einem Gas in einer 30 km dicken Gasschicht einbringe, welches einen Frequenzbereich sperrt, dann ist dieser Frequenzbereich auch trotz der "geringen" Konzentration gesperrt.

Wie gesagt, ich erachte diese Darstellung von Wikipedia nicht als Beweis. Mir ist auch Bewusst, dass Wikipedia ein System-Medium ist, welches gelegentlich auch beeinflusst wurde.
Aber wenn sich verschiedene Akteure verschiedener Bewegungen so laut heraus lehnen und behaupten, der Klima-Wandel sein ein rein fiktives Modell ohne jegliche physikalische Erklärung, dann würde ich mir wünschen, dass diese Akteure sich auf diese physikalischen Fragen beziehen. Es sollte eigentlich ein leichtes sein, eine Messung durchzuführen, welche das Spektrum der von CO2 absorbierten Strahlung wie in der Grafik in Wikipedia ermittelt, sollte dieses Spektrum so falsch dargestellt sein. Es sollte ein leichtes sein, die in Wikipedia zugrunde gelegten Gesetzmäßigkeiten zu falsifizieren, sollte Wikipedia hier etwas falsch dargestellt haben. Auf dieser Basis können wir dann weiter reden.

Fazit

Ich persönlich meide mittlerweile die Diskussion über CO2 so weit es irgend möglich ist. Aus meiner Sicht ist hier kein Blumentopf zu gewinnen, weil beide Seiten mit entsprechender Agenda emotionalisiert sind und weil wir zunehmend (auch bei anderen Themen) bewusst in vollständig getrennte Informations-Blasen sortiert werden, so dass eine gegenseitige Verständigung erschwert wird.

Ich halte die Diskussion über CO2 jedoch auch nicht für notwendig.
Wer nämlich behauptet, wir hätten auf dieser Erde fossile Ressourcen ohne Begrenzung (weil diese beispielsweise, wie manchmal allen ernstes behauptet nachwachsen würden oder zumindest in der selben Geschwindigkeit nachwachsen würden, wie wir sie gegenwärtig verschwenden) und wer behauptet, diese grenzenlose Exploration und Verschwendung auch der anderen damit verbundenen Ressourcen hätte keine nachteilige Auswirkung, der zeigt aus meiner Sicht, dass er kein Mitgefühl für die Natur und für alles Leben auf diesem Planeten hat. Da müsste man ohnehin über andere Dinge sprechen und es geht definitiv nicht um Klima-Fragen.
Auf der anderen Seite agieren die Mächtigen und die Think-Tanks ja offenkundig und für jedermann sichtbar so, dass alle vermeintlichen Maßnahmen zur Reduktion von CO2 reine Sprechblasen bleiben und dass einfache Bürger im Zweifel über Gesetze gemaßregelt werden, ohne dass es beim gegenwärtigen Vorgehen zu Veränderungen käme.

Wir könnten uns also auch die Frage konzentrieren, welche Maßnahmen seitens der Politik und seitens der einfachen Menschen möglich und sinnvoll wären, um unsere Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu mindern.
Und vielleicht könnten wir eine Einigkeit darin finden, welche Schein-Maßnahmen wir ablehnen und als ungeeignet entblößen. Wir könnten uns mit Geschick und Glück darauf einigen, dass wir keine Maßnahmen tolerieren, die unsere Freiheiten einschränken, ohne etwas zu bewirken.
Dann könnte die Diskussion zu einem Punkt kommen, an dem etwas zu bewirken wäre, ohne dass wir uns zerstreiten müssen.